![]() |
![]() |
1. Leadership CircleFührung bezieht ihre Einflussmöglichkeiten aus geschenkter („Vertrauen“) und/oder akkumulierter („Macht“) Autorität. Aus beiden Ressourcen kann eine Führungskraft schöpfen wenn auch in prototypisch anderer Weise – Vertrauen ist jener Stoff, aus dem Wachstums- und Entwicklungsprozesse gebaut werden können; Macht bietet das Baumaterial für Durchsetzungs- und Ordnungsstrategien. Diese Ressourcen sind vorerst nur Potenzial zur Führung - erst wenn sie aktiviert, ins soziale Geschehen gebracht und damit auch aufs Spiel gesetzt werden, können sie Steuerungswirkung entfalten – oder eben nicht. Leadership gründet seine Wirksamkeit auf Vertrauen und damit die Chance der Führung, durch Selbstführung der Geführten“, einen Turbo Effekt zu verleihen.
Dieses Modell verdeutlicht, wie vorhandenes Vertrauen zur Rollenklärung und Handlungsfokussierung genutzt werden kann und hieraus Leistungskraft erwächst. Feedback ist die Quelle, die Ergebnisqualität zu erhöhen und darüber hinaus das Vertrauen in die Führungsbeziehung weiter zu stärken. 2. Führung ist SystemleistungFührung ist aus unserer Sicht jene Systemleistung, die sicherstellt, dass und wie Entscheidungen getroffen und Interaktionen gestaltet werden. Als „System Führung“ bezeichnen wir die wirksame Ausgestaltung von Rollen, Prozessen und Strukturen der Führung. Diese umfasst sowohl das Führen und Gestalten des operativen Geschäftes als auch die Selbstbeobachtung und Selbst-Optimierung des Führungssystems. Führungskräfte und MitarbeiterInnen sind die Akteure dieses Systems und bringen ihre Persönlichkeiten in das Geschehen ein. Professionalität bedeutet für Führungskräfte Klarheit der eigenen Rolle im Führungssystem und fokussierter Einsatz der eigenen Fähigkeiten, um dieser Rolle Kraft zu geben. Die Entfaltung dieser Fähigkeiten kann in Unternehmen, nur in Koppelung mit den spezifischen Strategien, Strukturen und Kultur erfolgen – eine stimmige Koppelung schafft Zeit- und Effektivitätsvorteile.
3. Wie Führungskräfte lernenDie wesentlichen Forschungen zur Entwicklung von Führungskompetenzen zeigen, die hohe Bedeutung von on-the-job Erfahrungslernen und die eingeschränkte Wirksamkeit die off-the-job Trainingsformen zugeschrieben wird. Für wirkungsvolle Programme bedeutet dies, konsequent verschiedene Impulse miteinander zu verbünden.
4. Leadership DevelopmentEntwicklung von Führungsleistung ist dann Persönlichkeits- und Organisationsentwicklung; das Lernen hält diese systemische Relation immer im Auge und fokussiert auf eine entsprechende Integration von Kompetenz- und Systementwicklung. Leadership Kompetenzen sind durch Kultur und Identität bedingt, sie geben vor was im Unternehmen als „gute Führung“ verstanden wird. Kultur und Identität beziehen sich dabei sowohl auf die Art und Weise des Geschäfts, das Selbstverständnis der Eigentümer und die gesellschaftliche Einbettung.
5. Das Neuwaldegger LernmodellAus dem bisher Gesagten ergeben sich die Prinzipien unseres Ansatzes:
| ||||||||
![]() | ||||||||
| ||||||||
|
| ||||||||