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Mentoring - Frauen für Frauen

Dieses Konzept des Frauen-Mentorings wurde entwickelt von Mag. Monika Dickinger (Beratergruppe Neuwaldegg), Frau Dr. Margit Czöppan in Kooperation mit der Donau-Universität Krems.

 

Mentoring - Wozu?

Mentoring hat sich als Instrument der Personalentwicklung (aus der Sicht des Unternehmens) und der Karriereplanung (aus der Sicht der Arbeitnehmerin) längst bewährt. 
Erfolgreiche Führungskräfte geben ihre Erfahrungen an Nachwuchs(führungskräfte) weiter, unterstützen deren Persönlichkeitsentwicklung, helfen Stärken zu erkennen und weiterzuentwickeln, aber auch Schwächen zu orten und an deren Behebung zu arbeiten.

 

Warum Mentoring von Frauen für Frauen?

Noch immer machen Frauen auf ihrem Berufsweg Erfahrungen, die Männer nie machen – und daher auch nicht weitergeben können.

 
Gerade diese spezifischen Erfahrungen aber sind es, die in vielen Fällen über Erfolg oder Misserfolg einer weiblichen Karriere entscheiden. 


Darüber hinaus ist es manchmal unvermeidlich, sehr persönliche Themen anzusprechen.
Was zwischen einem männlichen Mentor und einer weiblichen Mentee als Grenzüberschreitung angesehen werden könnte, ist innerhalb eines rein weiblichen Tandems meist kein Problem.

 

Warum externes Mentoring?

Mentoring – auch von Frauen für Frauen – wird oft  firmenintern organisiert, oder als Cross-Mentoring zwischen verschiedenen Firmen.


In vielen Fällen ist das aber nicht möglich.

  • Weil die Firma zu klein ist um sinnvolle Tandems zu bilden (Mentorin und Mentee sollen in keiner hierarchischen Beziehung zueinander stehen).
  • Weil es (noch) keine weiblichen Führungskräfte gibt, die als Mentorinnen herangezogen werden könnten.
  • Weil sich kein geeigneter Partner für ein Cross-Mentoring-Projekt findet.

 

In solchen Fällen ist externes Mentoring eine sinnvolle Alternative. Für Unternehmen, aber auch für Einzelpersonen, die Mentoring in Anspruch nehmen wollen, deren Firma aber kein Mentoringprogramm anbietet.

 

Die Mentorinnen

Als Mentorinnen konnten Frauen mit jahrelanger Führungserfahrung in großen Unternehmensstrukturen wie zum Beispiel ORF, Oracle oder IBM gewonnen werden, die gerne bereit sind, ihre Erfahrung zur Verfügung zu stellen.

 

Die Mentees

Das Angebot richtet sich an junge Frauen, am Beginn ihrer Führungs- oder Fachkarriere,
die sich über Seminare und reines „learning by doing“ hinaus, Unterstützung bei ihrer persönlichen Weiterentwicklung  und Ihrer beruflichen Orientierungsuche  wünschen.

 

Nutzen für Mentees

Ihre Mentorin

  • begleitet Sie dabei Ihre Potenziale und Fähigkeiten zu erkennen und zu entwickeln,
  • hilft Ihnen beim Aufbau von Motivation und Selbstvertrauen und
  • steht mit Ihnen mit Ihrer Erfahrung und Ihrem Know- How zur Seite.

 

Die Mentoringbeziehung

Die Mentoringbeziehung dauert ein Jahr.  Am Beginn dieses Jahres werden zwischen Mentorin und Mentee  Ziele definiert, die am Ende des Jahres  überprüft werden können.
Innerhalb des Jahres sollten etwa 10 bis 12 Treffen zu je 2 Stunden stattfinden, letztlich aber  unterliegt Zahl und Länge der Treffen der freien Vereinbarung zwischen Mentorin und Mentee und hängt immer auch von den speziellen Bedürfnissen der Mentee ab.

 

Eine Mentoringbeziehung ist eine sehr offene, von Vertrauen geprägte Beziehung. 
Alles, was innerhalb einer Mentoringbeziehung thematisiert wird, unterliegt daher der absoluten Vertraulichkeit.  

 

Der Ablauf im Detail:

Die Bewerbung

Interessentinnen verfassen ein Motivationsschreiben,
in dem Sie ihre Fragestellungen, Ziele und
Beweggründe für den Wunsch nach Teilnahme an
einem Mentoring – Programm formulieren. 
Dieses Schreiben (das absoluter Vertraulichkeit
unterliegt)  wird ausgewertet, um festzustellen, ob
Mentoring im konkreten Fall die zielführendste 
Maßnahme ist und um in der Folge eine
geeignete Mentorin auszuwählen.

 

Die Startveranstaltung

In einer Auftaktveranstaltung lernen die Mentees ihre jeweiligen Mentorinnen  kennen, werden über die Spielregeln und den weiteren Ablauf informiert und treffen die ersten Vereinbarungen mit ihren Mentorinnen.

 

Das Ende der Mentoringbeziehung

Die Mentoringbeziehung dauert 12 Monate und endet mit einem Abschlussgespräch,
bei dem Mentorinnen und Mentees Bilanz ziehen und sich gegenseitig Feedback über den Mentoringprozess geben.

 

 

Die Programmentwicklerinnen und Mentorinnen

Mag. Monika Dickinger, MBA

1986 hat Monika Dickinger  ihr Studium der Handelswissenschaften an der WU Wien abgeschlossen, 1998  das executive MBA- Studium der Donau-Universität Krems, mit den Schwerpunkten Change Management und Ost/West-Beziehungen.


Ihre erste Führungsaufgabe übernahm sie mit 27 Jahren als Abteilungsleiterin in der Softwareentwicklung von Porsche Informatik.


Seither konnte Monika Dickinger 20 Jahre Managementerfahrung in IT- und IT-Beratungsunternehmen sammeln davon  8 Jahre in internationalen Positionen, zuletzt war sie  bei Oracle in Frankreich und Zürich mit der Leitung eines internationalen Beraterteams betraut.

 

Seit 2010 ist Monika Dickinger Beraterin bei der Beratergruppe Neuwaldegg, mit den Tätigkeitsschwerpunkten Change Management im IT-Umfeld, Value Selling, sowie Coaching von Führungskräften und internationalen Projektteams.
Zusätzlich ist Monika Dickinger NLP Master Practitioner und zertifizierter Senior Projektmanager


Monika Dickinger lebt heute in Wien und ist Mutter zweier Töchter.

 

 

Dr. Margit Czöppan

 
Margit Czöppan studierte Theaterwissenschaft und Kunstgeschichte in Wien. Noch während des Studiums begann sie beim ORF zu arbeiten. Ab 1978 war sie Redakteurin, später auch Moderatorin des legendären  "Club 2". Ab 1984 war Margit Czöppan als Redakteurin im Ressort Inland des Aktuellen Dienstes tätig. 1994 bis 1998 war sie stellvertretende Sendungsverantwortliche der "ZiB 1", 1998 bis 2002 Leiterin der Sendung "Modern Times" und der aktuellen Wissenschaft,  2002 bis 2003 Leiterin Planung und Koordination in der Hauptabteilung Information. Daneben moderierte sie zahlreicher Sendungen: "Club 2", "Zeit im Bild", "Hohes Haus", "Zur Sache", "Sommergespräche", "Offen gesagt".  Von 2003 bis 2006 war Margit Czöppan Leiterin der ORF-TV-Hauptabteilung Kultur, von 2007 bis 2010 Leiterin von  ORF/3Sat.


Sie ist Mitbegründerin der Plattform „Frauen im ORF“, die unter anderem ein  Mentoring-Programm  für  Frauen entwickelte. In der Academy of Life  von Siemens leitet sie das Department Kommunikation.


Margit Czöppan ist verheiratet und Mutter einer Tochter.

 

Die Daten in Kurzform

Bewerbungsphase für Mentees:

bis Ende September 2011

 

Matching Mentorinnen-Mentees und Startveranstaltung:

Oktober 2011

 

Mentorinnen:

Frauen mit jahrelanger Führungserfahrung in großen Unternehmensstrukturen

 

Mentees:

Junge Frauen am Beginn ihrer Fach- oder Führungs-Karriere, die über Seminare und reines „learning by doing“ hinaus, Unterstützung bei ihrer persönlichen Weiterentwicklung suchen.

 

Dauer der Mentoringbeziehung:

12 Monate (10 Treffen à 2h)

 

Kosten:

EUR 2.700 + MwSt.

 

Für detailliertere Informationen oder Fragen, wenden Sie sich bitte an Frau Mag. Monika Dickinger,

monika.dickinger@neuwaldegg.at

 

 Den Bewerbungsbogen können Sie hier downloaden.

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