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Strategische Innovation

 

Strategische Innovationen als Voraussetzung für nachhaltigen Unternehmenserfolg

Langzeitstudien zeigen: Langfristiger Erfolg braucht mehr und schnellere Innovation sowie schöpferische Zerstörung. Nachhaltiger Unternehmenserfolg beruht auf Effektivität und Effizienz der Operations und auf Innovation (unternehmerische Kreativität und schöpferische Zerstörung).

 

Die organisationalen Aspekte von Innovationen

Forschung und Managementliteratur liefern bislang wenig Einblick in die organisationalen Aspekte von Innovation. Dabei geht es um innovative Strukturen jenseits von kreativen Köpfen und engagierten Teams oder technischen Phasenmodellen mit Checklisten und Schrittfolgen. Wir beziehen uns in unserer Arbeit im Innovationscenter auf Innovationen von Organisationen (nicht von Personen).

 

Geschäftskonzept-Innovationen (GKI)

Der Innovationsscope wird umfassender und radikaler – er bezieht sich zunehmend auf alle Teile und auf das Gan ze des Geschäftskonzepts und der Organisation. Wir erforschen daher primär solche strategischen Innovationen (SI), bei denen neue Geschäftskonzepte entstehen (Geschäftskonzept-Innovationen).

 

 

Es handelt sich dabei um Veränderungen 2. bzw. 3. Ordnung. Im Kontext von Veränderungsprozessen fokussieren strategische Innovationen die Erneuerung von Organisationen bzw. Subsystemen. Es geht mithin um Wandel, der auch die Identität einer Organisation verändert.

 

Regelbruch als Ansatzpunkt für Geschäftskonzept-Innovationen

Organisationen entwickeln im Laufe ihres Lebens Regeln und Routinen, die das Verhalten ihrer Mitglieder steuern bzw. maßgeblich beeinflussen. Neues entsteht nur dann, wenn die durch diese Regeln und Routinen vorgezeichneten Bahnen verlassen werden oder anders formuliert: Innovationen liegen außerhalb dessen, was als natürlicher Lauf der Dinge erwartet wird.

Fraglich ist damit im jeweils konkreten Fall einer Organisation, in wie weit sie diese Regelbrüche überhaupt zulässt. Regeln und Routinen dienen in Organisationen dazu, das Verhalten der Systemmitglieder zu steuern und das innerhalb eines funktionalen Rahmens zu halten. Ihre Funktion liegt somit darin, das Kollektiv handlungsfähig zu machen und darüber hinaus für Effektivität und Effizienz zu sorgen. Damit entsteht ein Widerspruch zwischen dem, was Operations und was Innovation erfordern:

 

Regeln werden in der Kultur der Organisation gespeichert. Innovationsfähigkeit ist somit in der Kultur verankert. Zur Analyse der Innovationsfähigkeit braucht es somit auch eine Kulturanalyse und eine Reflexion der Regeln bzw. des Umgangs mit Regelbrüchen. Es geht dabei um die Tiefenstruktur, die von den Organisationsmitgliedern normalerweise nicht direkt benannt und beschrieben werden kann – im Gegensatz zu Regeln in der Oberflächenstruktur, die das operative Verhalten steuern.

 

Fragen, mit denen wir uns im Innovationscenter beschäftigen, sind:

  • Was unterscheidet strategische Innovationen im Sinn von Geschäftskonzept-Innovationen von anderen Innovationsarten?
  • Was sind anschauliche „Case Studies“ von Unternehmen, die sich grundlegend erneuert haben?
  • Was beeinflusst Strategische Innovationen aus der Tiefenstruktur der Organisation heraus?
  • Welche Faktoren sind für die Ideengenerierung entscheidend?
  • Welche Rahmenbedingungen und Entscheidungen sind für das Aufgreifen und Umsetzen dieser Ideen wichtig?
  • Welche Fähigkeiten besitzen Organisationen, die zu strategischem Wandel in der Lage sind?
  • Welche fördernden und hemmenden Einflussfaktoren gibt es?
  • Welche Wechselwirkungen entstehen?
  • Welche Gestaltungsempfehlungen lassen sich daraus ableiten?
  • ...

 

Die Mitglieder:

 

Beratergruppe Neuwaldegg

MIchael Moeller

Julia Culen

Carmen Frantz-Kovacs Carmen

office@neuwaldegg.at

 

Doujak Coporate Development

www.doujak.eu

Alexander Doujak

Christine Wawra

Marc Sniukas

© Beratergruppe Neuwaldegg
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