Kaleidoskop: "Augen für meine Augen"

Eine Expedition vom WAS zum WIE der eigenen Beobachtung

Wir meinen sehr klar zu trennen zwischen Beobachtung und Bewertung, aber ist das wirklich wirklich?
Was passiert wenn wir beobachten – als Mitarbeiter, als Managerinnen, als Eltern, etc.? Was sehen wir, was konstruieren wir und wie bewusst ist uns dieser Prozess?
Diesen Fragen gehen wir im Kunsthistorischen Museum vor Gemälden unterschiedlicher Epochen nach – nicht indem wir primär darüber reden, sondern im praktischen Erleben.

Kunst regt an, irritiert und stellt gewohnte Sichtweisen in Frage.
Der Kunstwissenschaftler und Wahrnehmungsforscher Dr. phil. David Hornemann v. Laer (Universität Witten / Herdecke) nimmt uns mit zu Rubens, Brueghel und Arcimboldo, um das eigene Sehen zu beobachten:
Wie sehe ich, wenn ich sehe? Wie prägen meine Vorstellungen den Wahrnehmungsprozess? Wie kommen Wahrnehmung und Begriff zusammen? Beispielsweise können Bilder Bewegungseindrücke erzeugen, ohne dass sie sich selbst tatsächlich bewegen. In Rubens späten Bildern behält der Eindruck der Bewegung auch bei längerem Anschauen Gültigkeit.
Kunstwerke können sogar Atmosphäre - eine Stimmung, etwas kaum Greifbares und doch Reales - schaffen, wie an den Werken Pieter Brueghel des Älteren zu erleben ist. Wie aber wird aus Farben und Formen Bewegung? Wie entsteht angesichts der Bilder Atmosphäre?

Nach dem Experiment mit den alten Meistern reflektieren wir, welche Anregungen sich daraus für unsere Arbeit in Organisationen ergeben. Die inspirierten Gespräche setzen wir dann in der VIP-Lounge bei einem kleinen Imbiss und Getränken fort.

Voraussetzung für die Teilnahme ist Offenheit für neue Erfahrungen mit Kunst und mit Wirklichkeit, Mut zu eigenen Beobachtungen und die Bereitschaft, noch einmal neu hinzuschauen.

Aus logistischen Gründen können wir nur eine begrenzte Anzahl an Plätzen anbieten – die Reihenfolge der Anmeldung entscheidet.


Zum Referenten

Kunstwissenschaftler Dr. phil. David Hornemann v. Laer lehrt an der Fakultät für Kulturreflexion der Universität Witten / Herdecke und forscht begeistert am Sehen und Wahrnehmen. Seine Promotion über Michelangelos Sixtinische Deckenfresken hat selbst den Papst erreicht.

  • Ort: Kunsthistorisches Museum, Maria-Theresien-Platz, 1010 Wien
  • Datum & Zeit: Donnerstag, 13. März 2014, 18:00 - 21:30 Uhr
  • Kostenbeitrag: € 75,- pro Person netto, zusätzlich 20% USt (inkl. Eintritt, Speisen und Getränke)
    Da der Eintritt ins Museum im Kostenbeitrag inkludiert ist können Sie das Kunsthistorische Museum an diesem Tag auch gerne bereits früher besuchen.
  • Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

Um Anmeldung ersuchen wir Sie per Mail an Alexandra Trampler.

Alexandra Eichler

Assistentin


+43 1 368 80 70-31

alexandra.eichler@neuwaldegg.at

Für alle inhaltlichen Fragen steht Ihnen Frau Franziska Fink gerne zur Verfügung!

Franziska Fink

Principal

Werdegang und Schwerpunkte

+43 1 368 80 70-0

franziska.fink@neuwaldegg.at

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