Reflexion zu Konzept und Praxis der gewaltfreien Kommunikation in Beratungs- und Organisations-entwicklungsprozessen

Oftmals liegt die Wurzel von Konflikten und Verletzungen in der Kommunikation in einem mangelnden Verständnis der Bedürfnisse zwischen den kommunizierenden Parteien. Marshall Rosenberg bietet hier ein Modell der gewaltfreien Kommunikation (nonviolent communication) an, um auf Basis bedürfnisorientierter, empathischer Kommunikation zu einem besseren gegenseitigen Verständnis zu führen.

Das Konzept ist einfach und wird in vielen Bereichen eingesetzt – sowohl in der Kommunikation zwischen Personen, Organisationseinheiten und Organisation aber auch in der Mediation von Konflikten zwischen ethnischen Gruppen.

Uns interessiert die Reflexion des Konzepts und der Praxis der gewaltfreien Kommunikation in Beratungs- und Organisationsentwicklungsprozessen.

Ziel des Workshops ist ein Kennenlernen und Arbeiten mit dem Modell anhand von Inputs von Marshall Rosenberg und der Arbeit an konkreten Fallbeispielen.

Unser Anliegen ist im Rahmen des Workshops einerseits die reiche Erfahrung von Marshall Rosenberg für die TeilnehmerInnen durch Inputs zugänglich zu machen und andererseits im gemeinsamen „Probieren und Anwenden“ das Konzept für uns und die eigene Arbeit fruchtbar zu machen.

Um den Tag optimal nutzen zu können, planen wir folgendes: Nach Ihrer Anmeldung schicken wir Ihnen einen Text zur Vorbereitung. Damit sind zu Beginn unserer Arbeit alle TeilnehmerInnen mit den Grundzügen des Konzepts vertraut und wir haben viel Zeit sowohl für die Arbeit an Fällen als auch für die Reflexion von Konzept und Praxis.

Wir wollen so eine geeignete Ausgangssituation schaffen, die sowohl "Einsteigern" als auch "Profis" in gewaltfreier Kommunikation ein inspirierendes Arbeiten ermöglicht.